Die Geschichte des Konzert Theater Kontor Heinersdorff

Das Konzert Theater Kontor Heinersdorff wurde 1969 von René Heinersdorff jun. gegründet. Vorangegangen waren Großvater und Vater, die beide auf ihre Weise das kulturelle Leben in Düsseldorf belebten.

Constans Heinersdorff legte den Grundstein für diese Familiengeschichte, indem er zusammen mit der Firma Rud. Ibach Sohn, Hofpianofortefabrikant das Ibach-Haus in Düsseldorf ausbaute, unter dessen Dach sowohl Klavierverkauf und -reparatur stattfand, aber auch eine Konzertagentur geführt wurde. Sein großes Verdienst war zudem sein Engagement zum Bau eines neuen Kammermusiksaals. Der Ibach-Saal wurde schließlich 1910 eröffnet und der Mittel- und Brennpunkt des musikalischen Lebens in Düsseldorf.

Sein Sohn, René Heinersdorff sen., führte die Linie des Vaters fort, nahm auch nach dem 2. Weltkrieg die Geschäfte mit unternehmerischem Geschick und künstlerischem Gespür wieder auf und erreichte 1955 die Eröffnung eines Klaviergeschäfts unter eigenem Namen „Heinersdorff am Opernhaus“. Wie schon sein Vater betrieb er außerdem eine Konzert- und Theaterkasse und setzte sich für die Förderung junger Künstler ein, indem er Konzertreihen und Wettbewerbe für sie organisierte.

Diese Tradition setzte René Heinersdorff jun. mit der Gründung des Konzert Theater Kontors fort und baute sie aus, indem er weitere Konzerte veranstaltete. Er begann im Bereich Jazz, Rock und Pop. Größen wie Ella Fitzgerald, Count Basie oder Lionel Hampton waren seine Gäste. Ein Jahr nach der Gründung entschied er sich für seine erste Klassik-Programmreihe. Das Repertoire des Konzert Theater Kontors Heinersdorff reichte somit von Arturo Benedetti Michelangeli über Oscar Peterson und John Mayall bis zu James Last, vom Klavierabend über das Jazz- und Unterhaltungskonzert bis zu den weltweit renommiertesten Klassiksolisten und Orchestern.

In der jüngsten Vergangenheit lag der Schwerpunkt auf den drei sinfonischen Serien und der Piano Solo-Reihe. Daneben fanden noch einige ausgewählte Sonderkonzerte statt, zu denen auch die JazzNights zählten. Hauptspielstätte der Heinersdorff-Konzerte ist die Tonhalle Düsseldorf.

Nach dem Tod von René Heinersdorff jun. im Juni 2014 wurde Pascal Funke von der Funke Media GmbH in Hamburg Gesellschafter des Kontors und setzte als Geschäftsführer Burkhard Glashoff ein, der die Tradition der Weltklassekonzerte bei Heinersdorff weiterführt.

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